Aktueller Hinweis der Justizbehörden in Münster

 

Ab Montag, 27.04.2020, sind Besucher und Prozessbeteiligte verpflichtet, im Justizzentrum (Landgericht, Amtsgericht und Staatsanwaltschaft) eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Hierbei gelten die gleichen Vorgaben wie in der Allgemeinverfügung der Stadt Münster zu diesem Thema. Dies geschieht, um dazu beizutragen, die Weiterverbreitung des sog. Corona­virus zu vermindern. In den mündlichen Verhandlungen entscheiden die Vorsitzenden über das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

 

Besucher haben zudem beim Betreten des Justizzentrums eine Selbst­auskunft zur Ermittlung eines Infektionsrisikos auszufüllen. Da es teil­weise durch das Ausfüllen dieser Selbstauskunft zu verlängerten Warte­zeiten kommt, wird darum gebeten, diese Selbstauskunft auf den Internetseiten der drei Behörden herunterzuladen und ausgefüllt mitzubringen.

 

Im Übrigen werden alle Bürgerinnen und Bürger weiterhin gebeten, zu prüfen, ob für ihre Anliegen bei den Justizbehörden in Münster ein direkter Kontakt zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtsgerichts, des Land­gerichts und der Staatsanwaltschaft unbedingt notwendig ist. Sollte das Anliegen auch per Telefon, Fax, E-Mail, Brief oder Einwurf von Unterla­gen erledigt werden können, so bittet die Justiz in Münster im Interesse aller Behördenangehörigen darum, dies zu tun und von einem persönli­chen Erscheinen Abstand zu nehmen.

 

Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft Münster können auf schriftli­chem Weg angebracht werden (§ 158 Abs. 1 Strafprozessordnung).

 

Bei Fragen und Unklarheiten soll nach Möglichkeit der telefonische Kon­takt zunächst gesucht werden; ggfs. finden sich auch die erforderlichen Informationen auf den Online-Portalen der Justiz NRW.

 

Botzenhardt

Oberstaatsanwalt

 

 

 

Besucher haben beim Betreten des Justizzentrums eine Selbst­auskunft zur Ermittlung eines Infektionsrisikos auszufüllen. Da es teil­weise durch das Ausfüllen dieser Selbstauskunft zu verlängerten Warte­zeiten kommt, wird darum gebeten, diese Selbstauskunft, die bereits auf den Internetseiten des Amts- und Landgerichts Münster sowie der Staats­anwaltschaft Münster veröffentlicht ist, vorab herunterzuladen und aus­gefüllt mitzubringen.